
Während Regen nach draußen schauen
Zeichnen Sie ein, wo Wasser auf das Grundstück gelangt und wohin es abfließt. Fotografieren Sie auch die Situation nach Ende des Regens. Dadurch unterscheiden Sie kurzfristige Oberflächenansammlungen von Bereichen, die lange nass bleiben.
Die Grenzen der Idee erkennen
Eine Regenmulde passt nicht automatisch zu jedem Boden oder Grundstück. Gebäude, Leitungen, Gefälle und angrenzende Flächen müssen berücksichtigt werden. Bei unklarer Versickerung oder Nähe zum Haus brauchen Sie fachliche Planung, bevor Wasser bewusst in einen neuen Bereich geleitet wird.
Zuständigkeiten am Wohnort klären
Fragen Sie die Gemeinde beziehungsweise den zuständigen Entwässerungsbetrieb nach den örtlichen Bedingungen. Deutsche, österreichische und schweizerische Verfahren sind nicht identisch. Auch die Herkunft des einzuleitenden Wassers spielt eine Rolle; nicht jede versiegelte Fläche liefert gleichermaßen geeignetes Wasser.
Pflege gleich mitplanen
Wenn die Eignung geklärt ist, wählen Sie Pflanzen entsprechend den erwarteten Standortwechseln zwischen feucht und trocken. Planen Sie erreichbare Zu- und Überläufe sowie regelmäßige Kontrollen nach stärkeren Ereignissen. Die fertige Bepflanzung sollte diese Stellen nicht verdecken, sonst werden Verstopfungen leicht übersehen.