
Bedarf beobachten statt schätzen
Notieren Sie über einen überschaubaren Zeitraum, wie viel geeignetes Futter die Gruppe tatsächlich benötigt. Berücksichtigen Sie, dass Tierzahl und Lebensphase den Bedarf verändern können. Ein besonders großer Sack ist kein Vorteil, wenn er lange offen bleibt oder am Lagerplatz feucht wird.
Das Etikett bleibt dabei
Bewahren Sie Produktangaben und Chargeninformationen bis zum Verbrauch auf. Verwenden Sie einen trockenen, sauberen und gegen unerwünschte Tiere gesicherten Lagerbehälter. Schütten Sie neue Ware nicht ständig auf alte Reste; eine klare Reihenfolge erleichtert Kontrolle und Reinigung.
Nicht mit Getreide verwechseln
Ein Bild von Körnern oder ein günstiges Getreideangebot sagt nichts über eine ausgewogene Gesamtration aus. Wählen Sie Futter passend zur Tierart und Lebensphase und holen Sie bei Fütterungsfragen fachlichen Rat ein. Beobachten Sie auch, ob sämtliche Tiere zuverlässig an Futter und Wasser gelangen.
Die Vertretung einweisen
Beschriften Sie Behälter eindeutig und legen Sie fest, wann nachbestellt wird. Eine kurze Anleitung sollte Lagerort, tägliche Aufgaben und Kontakt bei Auffälligkeiten nennen. Prüfen Sie zusätzlich die im jeweiligen Land geltenden Fütterungsvorgaben, bevor Küchenreste oder andere Ergänzungen eingesetzt werden.